Âsrurna
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Âsrurna

Âsrurna ist ein gigantisches Reich, dass vor Jahren von dem grausamen Herrscher Estîlon erobert wurde. Unter seiner Diktatur wurden die Städte von seinen Kriegern, den Orms, geplündert und zerstört. Das Land ist machtlos und wehrt sich nicht mehr.
 
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 Zweites Rollenspiel

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Ela
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BeitragThema: Zweites Rollenspiel   Sa Okt 18, 2008 6:50 pm

Ein kleines Rollenspiel, wo sich jeder einmal ein bisschen mit seinem Chara vertraut machen kann. Ohne Action, wir müssen uns nicht mal treffen. Zeitpunkt: Irgendwann im Spätsommer, ca. einen Monat vor dem nächsten Treffen.

Eigentlich konnte ich das Gefühl mich vom Sommer verabschieden zu müssen nicht leiden, aber gerade diese letzten Tage an denen die Temperaturen in der Nacht beachtlich fallen und die Bäume ihr Herbstkleid überwerfen, sodass es aussieht als würde das ganze Land brennen, gerade diese Tage liebte ich auch. Da ich soetwas wie eine Landsteicherin war, und mich bei den ersten Anzeichen von Kälte nicht hinter einen warmen Ofen verziehen konnte, hatte ich vor mehr als einer Woche meine Sommerkleidung gegen eine dickere Garnitur auswechseln müssen und versuchte nun so oft wie möglich einen Schlafplatz in einer Scheune oder einer der verlassenen Holzfällerhütten ergattern zu können.
Das nächste Treffen würde zwar erst in einem Monat sein, aber das hieß, dass ich mich nicht allzuweit von Gothem entfernen durfte, was sich wiederum negativ auf den Inhalt meines Geldbeutels auswirkte, da in der näheren Umgebung der letzte Markt vor drei Tagen zu Ende gegangen war, und nun erstmal keine Gelegenheit mehr kam, auf einem gut gefüllten Marktplatz aufzutreten. Deshalb hatte ich mir Hochberg als mein nächstest Reiseziel vorgenommen, die kleine Stadt am Fuß des Warn-Hochgebirges. Bald würden nämlich die Bergarbeiter aus den Eisenminen wieder nach Hause zurückkehren dürfen, und von ihren Familien wahrscheinlich mit einem Fest empfangen werden, an dem ich vielleicht auch noch meinen Platz finden könnte. Außerdem hatte ich mir vorgenommen, den Arbeitern des Schwarzen mal wieder ein bisschen Hoffnung in die Hand zu drücken, und vielleicht hatte ich dabei ja auch noch die Gelegenheit ein paar Orms in einer Messerstecherei um die Ecke zu bringen. Wie dem auch sei, und was sich auch entwickeln würde, ich hatte vorerst mal ein Ziel, und soetwas ließ mir meine Reisen sinnvoller erscheinen, als ganz ohne Ziel loszulaufen.
Mit einem Lied auf den Lippen verließ ich die Scheune, in der ich übernachtet hatte und folgte der schmalen Landstraße in richtung Westen, wo das Gebirge schon als schmaler Streifen am Horizont sichtbar war.


Zuletzt von Ela am So Okt 19, 2008 2:41 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Falîn
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BeitragThema: Re: Zweites Rollenspiel   So Okt 19, 2008 10:00 am

Ich wachte auf, und zog die Waldluft ein. Es war herrlich hier, in dem Haus meines Meisters, und ich liebte das Blätterrascheln und das Singend er Vögel.
Ich stand auf und streckte meine Glieder. Dabei stieß ich wieder mit dem Kopf an der Dachschräge an und grummelte ärgerlich. Ich zog meinen Lehrlingskittel an und ging aus meinem Zimmer,
die Treppe runter und in den Speisesaal. Er hatte seinen Namen gar nicht verdient. Der Raum war kein Saal.
Er war klein, mit einem Kamin, einem schlichten runden Tisch, Stühlen, einem Schrank mit Medizin und Kräutern und einem Schrank mit Tränken.
Der Meister war noch nicht wach. Ich ging aus dem Haus, und spazierte durch den Wald in Richtung Gothem.
Schon von weitem konnte man die Orms erkennen, große, grobe gestalten, unfähig zu sprechen. Ekelerregend, wenn man daran dachte, dass in diesen die Seelen von normalen Menschen steckten.
Plötzlich entdeckte ich vor mir einen Beutel. Er war gefüllt mit Geld, mit Ringen und Ketten. Ein Händler hatte ihn wahrscheinlich verloren. Ich steckte ihn ein, vielleicht könnte ich die Schmuckstücke mal verkaufen.
Ich ging zurück zur Hütte meines Meisters und betrat leise das Haus.
Er war wach und saß im Speisesaal. ich setzte mich ihm gegenüber.
"Morgen," sagte er. Er war, wie ich, nicht besonders gesprächig. Über seine Brille blickte er mich an. "Morgen," antwortete ich und holte den Sack voll Geld heraus.
"Habe ich gefunden," murmelte ich und schob ihn zu ihm rüber.
Er entleerte das Säckchen und begutachtete den Inhalt.
"Gar nicht mal so ein schlechter Fund," gab er zu und füllte das Säckchen wieder.Er legte es vor mich und lehnte sich zurück. "Ungefähr 8 Goldene* kriegst du dafür.
Ich war zufrieden und lehnte mich ebenfalls zurück.

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BeitragThema: Re: Zweites Rollenspiel   Mo Okt 20, 2008 4:30 pm

Lautlos schlich ich voran, dem starken Geruch nach Verwesten folgend, das die Anwesenheit gleich mehrerer Orms ankündigte. Es war nicht leicht, auf dem trockenen Laub, das den Waldboden bedeckte, kein Geräusch zu machen, doch ich war geübt und trat mit jedem Schritt genau auf Lücken oder auf weiche Blätter, die nicht zu sehr raschelten. Denn wenn ich mein Aussehen auch verbergen konnte - Geräusche und schnelle Bewegungen waren manchmal allzu deutlich zu sehen, vor allem mit scharfen Ormaugen, die darauf spezialisiert waren, dass ihnen nichts entging.
Bald traf ich auf die schlampigen Spuren der Orms - natürlich nicht verborgen, denn was hatten Krieger wie sie in unserer Zeit auch schon zu befürchten?
Uns natürlich. Doch sie wussten nichts von uns. Noch jedenfalls nicht. Und das sollte auch weiterhin so bleiben.
Ich untersuchte die Spuren. Sieben Orms, bewaffnet, allerdings befriedigt - das heißt, von einem erfolgreichen Kreuzzug. Vermutlich hatten sie mal wieder ein Dorf niedergemacht und die Vorräte geplündert. Ich bebte vor Zorn, doch schwor mir, mich bei diesen hier zurückzuhalten. Mit sieben auf einmal konnte selbst ich es nicht aufnehmen. Es war zu riskant - wenn auch nur einer überleben würde, könnte er seinem Meister von einem Mordenden berichten, und er brauchte nur die Pfeile zu sehen, die ich angefertigt hatte, um zu wissen, dass es ein Mensch war - die seiner Meinung nach alle unterworfene Lämmchen sein sollten. Und wie gesagt sollte es ruhig weiterhin so bleiben, dass wir nicht entdeckt wurden.
Ich glitt in die Büsche zurück und schlich mich an dem Ormtrupp entlang, die laut in ihrer Sprache redeten und ab und zu ein schnaufendes Gelächter ausstießen. Oh ja, sie waren zufrieden. Die Welt gehörte ihnen. Voller Abscheu ließ ich sie hinter mir. Dabei gab es keinen großen Grund für meine Eile. Ich hatte noch einen Monat Zeit, bis ich in Gothem sein würde, wo unser Treffen stattfinden sollte. Falls ich überhaupt teilnehmen würde - ich hasste feste Termine und manchmal vergaß ich sie eben. Es gab genug in meinem Hirn, um sich damit zu befassen. Natürlich hatte ich unsere kleine Verschwörerbande gern, alle miteinander, aber das Überleben war in diesen Zeiten wichtiger als Freundschaft. Ich hatte das schon vor einiger Zeit erfahren. Ja, tatsächlich, so lange war es gar nicht her...

Kurze Zwischenfrage. Ist das Treffen, das stattfinden soll, das aus unserem Rollenspiel, oder irgendein anderes?
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BeitragThema: Re: Zweites Rollenspiel   Mo Okt 20, 2008 6:10 pm

Ich denke mal das aus unserem RP.
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Ela
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BeitragThema: Re: Zweites Rollenspiel   Mo Okt 20, 2008 7:09 pm

Ich hatte eher an ein anderes gedacht. Vielleicht das vom Jahr zuvor. Wie schon gesagt, dieses RP ist eher dazu da, seinen Chara ein bisschen kennen zu lernen, wie er sich in bestimmten Situationen verhält, was er mag, wie er denkt und so. Der Zeitpunkt heißt Spätsommer oder Frühherbst. Wenn ihr wollt, können wir ihn auch mit 'Es war einmal' festlegen.^^
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BeitragThema: Re: Zweites Rollenspiel   Di Okt 21, 2008 2:33 pm

Drei Tagesmärsche lagen hinter mir, als ich die Mauern von Hochberg erreichte. Früher, vor fünf Jahren noch, hatte die Stadt keine Mauern gehabt, sondern war unbegrenzt und mit verstreuten Häusern über die sanft ansteigende Landschaft geschwappt, wie ein paar achtlos hingeworfene Bauklötze. Jetzt war ein Wall um die Gebäude gezogen worden, und alle Häuser, die sich außerhalb befanden, waren abgebrannt worden. Hinter den Mauern hatte man Schmieden errichtet und Schmelzöfen und die kleine, freundliche Stadt war zu einem hässlichen Industriegebiet geworden. Aber ihre Bewohner waren offen geblieben, zornig zwar, weil man ihre Männer in die Bergwerke schickte, aber gastfreundlich und fröhlich, weshalb ich Hochberg immer noch so liebte.
Das Stadttor war wie üblich bewacht, von zwei eindeutig gelangweilten Orms, die sich die Zeit damit vertrieben ihre Waffen zu schärfen. Als sie mich näher kommen hörten, sahen sie auf und musterten mich mit prüfendem Blick. Der eine schien nicht misstrauisch zu sein, jedenfalls öffnete er eine kleine Luke und sprach mit dem Orm hinter dem Tor, wahrscheinlich, weil dieser es öffnen sollte, aber der andere strapazierte meine Nerven.
"Was willst du?", grunzte er missbilligend. Ich schafft es gerade noch, mich zurückzuhalten, und ihm nicht mein Messer zwischen die Rippen zu stoßen.
"Wonach sieht's denn aus?", giftete ich zurück. "Ich bin Gauklerin, Musikerin. Den Leuten gefällt es, wenn ich auftrete. Und ich denke mal, hier wird bald ein Fest gefeiert?"
"Hier wird gar nix gefeiert." Ich hasste den Gedanken, mich gerade mit einem Orm zu unterhalten. " 's gibt nix zu feiern. Die trinken sich nur wieder zu und grölen so schreckliche Lieder und lachen und so. Als hätten se was gewonnen."
"Du kannst rein gehen", unterbrach der andere Orm seinen Kameraden. Anscheinend hatte er keine Lust auf Konversation und wollte seine Schicht möglichst schnell hinter sich bringen. Bis zu einem gewissen Grad war ich dankbar dafür.
"Wenn du Ärger machst, komm ich persönlich vorbei, Schätzchen!", rief der redseligere der beiden mir noch nach, aber ich war schon durch das Tor geschlüpft, und so konnte er nicht mehr sehen wie ich die Augen verdrehte.
Das Innere von Hochberg schien sich auf den ersten Blick kaum verändert zu haben, aber dieser Eindruck trog. Hinter den Bürgerhäusern, an den Rändern der Stadt, war sie zu einer hässlichen, rußenden Moloch geworden. Wer aber an einem Tag wie diesem die Stadt betritt, mag das wohl nicht glauben. Die Häuser und Straßen waren mit Blumen- und Papiergirlanden geschmückt, die Menschen hatten sich herausgeputzt, und ein für diese Zeiten untypisches Lachen erfüllte die Straßen. Allgemeine Fröhlichkeit, die sich auf die Ankunft der Arbeiter vorbereitete, die wohl morgen in die Stadt einziehen würden. Ich atmete einen großen Schwung gute Laune ein und folgte der Straße in Richtung Stadtmitte, wo das Gasthaus zur Blauen Ziege steht. Der Wirt, ein schon etwas älterer und hagerer Mann, war ein guter Freund sämtlicher Feuerspucker, Sänger, Musiker, Seiltänzer und Gaukler und hielt an solchen Festtagen immer einige Zimmer für das 'fahrende Volk' bereit. Er wusste natürlich nicht, wer ich wirklich war, aber wir kannten uns schon seit Jahren, und höchstwahrscheinlich würde er mich auch kostenlos bei sich einquartieren, wenn ich abends in der Gaststube sang oder auf dem kleinen Platz davor jonglierte.
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