Âsrurna
Seid gegrüßt, junger Abenteurer!
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Âsrurna

Âsrurna ist ein gigantisches Reich, dass vor Jahren von dem grausamen Herrscher Estîlon erobert wurde. Unter seiner Diktatur wurden die Städte von seinen Kriegern, den Orms, geplündert und zerstört. Das Land ist machtlos und wehrt sich nicht mehr.
 
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 Erstes Rollenspiel

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Falîn
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BeitragThema: Erstes Rollenspiel   Sa Okt 18, 2008 9:29 am

Feder:
Es war einer dieser extrem heißen Tage, die einen immer mit aller Gewalt ins Gedächtnis riefen, dass man sich im schlimmsten Sommer seit letztem Jahr befand. Einer dieser Tage, an denen der Horizont verschwamm und es eigentlich am besten wäre, die Stunden bis Sonnenuntergang in einem Fluss zu verbringen, wenn man an seiner Gesundheit hängt. Dummerweiße war es auch der erste Freitag im Juli, der Tag, an dem Sommermarkt in Gothem ist, und niemand schien sich groß davon abhalten zu lassen, mit Wägen, Tierherden und ganzen Verkaufsständen auf Rädern die breite Handelsstraße zu verstopfen.
Als ich endlich durch das Stadttor in die Schatten der ersten Gebäude trat, einen Zettel in der Hand, der es mir hochoffiziell erlaubte, auf dem Markt als Artistin aufzutreten, beruhigten sich meine Nerven langsam wieder. Hitze und zu viele Menschen waren einfach nichts für mich.
Paplos Schenke war gut umlagert und angefüllt mit leicht angeheiterten Bauern und Vietreibern, Händlern, Marktbesuchern und leider einer Menge Orms, die den Markt überwachen sollten. Nur noch ein kleines Stück, versuchte ich mich zu beruhigen. Niemandem fällt es auf, wenn du einfach verschwindest. Mach dich noch ein bisschen kleiner!
Ich quetschte micht nach vorne an den Tresen und klopfte leise auf das vom vielen Schrubben verbleichte Holz. Die Bedienung sah hoch, blickte mich einen Augenblick an und nickte dann. "Ich hol ihn", flüsterte sie, wandte sich trotz der Proteste der wartenden Durstigen um, steckte kurz den Kopf in die Küche und nahm dann den Betreib wieder auf. Aus der Küchentür trat ein kleiner, untersetzter Mann mit schon etwas angegrauten Haaren und einer wackeligen Brille auf der Nase, unter der er mich breit angrinste. Er watschelte um den Tresen herum und drückte mich kurz an sich. "Willkommen daheim, Feder!", sagte er, nachdem er sich verstohlen nach der Gruppe Orms umgesehen hatte. "Komm mit."
Ich folgte Paplo so unauffällig wie möglich in die Küche. "Du kennst dich ja aus. Bist die Erste, dieses Jahr, aber es ist offen." Damit widmete er sich wieder dem Braten, der über dem Feuer hing und machte den Küchenjungen zur Schnecke, weil er das Brot hatte fallen lassen. Ich lächelte und schlüpfte durch die Tür am anderen Ende der Küche, hinter der sich eine schmale Treppe nach unten schraubte, von kleinen Laternen an den Wänden beleuchtet. Die Kühle, die mir aus dem Keller entgegenwehte, ließ sofort meine ganze schlechte Laune verpuffen und ich sprang - immer zwei Stufen auf einmal nehmend - die Treppe hinunter. Sie endete in einem noch schmaleren Gang, den links zwei und rechts drei Türen zierten. Ich betrat den zweiten Raum links, auf dessen Tür 'Privat' stand, und befand mich in einem leicht schummrigen, aber gemütlichen Zimmer mit einigen auf dem Boden verteilten Matratzen, einem erloschenen Feuer in einem verrußten Ofen und einigen Laternen an der Wand. Ich ließ mich auf die erstbeste Matratze fallen und schloss die Augen. Endlich Ruhe.

Fuchs:
Ich kramte noch einmal in meiner Schatztruhe und durchsuchte das ganze Haus, doch es war nichts mehr zu finden. Alles brauchbare, außer einem Heil-Elixier und einer Kräuterpaste war in meiner Kammer und im Heilraum meines Meisters Ândt nicht zu finden. ich verstaute es unter meinem Mantel und trat hinaus.
Der Wald war angenehm kühl. Ich mochte ihn, er war wie mein zweites Zuhause. Der Duft der Straucher, das Rascheln der Blätter, ich liebte ich. Und die Kühle.
Doch sobald ich die Stadt erreichte, Schlug mir die Hitze förmlich ins Gesicht und ich bereute es, einen Mantel angezogen zu haben.
Die Orms standen vor Pablos Gasthaus, und fixierten jeden Besucher misstrauisch.
Ich betrat die Gaststube und war froh, nicht mehr der glühenden Sonne ausgesetzt zu sein. Pablo stand gerade am Tresen. ich nickte ihm zu und er ließ mich in die kleine Küche. Es duftete köstlich.
Ich ging den kleinen schmalen Gang hinunter,d er am andern Ende der Küche lag, und betrat unseren Versammlungraum. Ela schlief schon.* Ich legte die mitgebrachten Sachen vorsichtig in eine verstaubte Reisetasche, schloss sie und legte mich ebenfalls auf eine Matratze.

Feder:
Nach der Länge, um die die Kerzen heruntergebrannt waren als ich wieder aufwachte, schien ich nicht lange geschlafen zu haben, hatte aber Fuchs' Ankuft nicht mitbekommen. Er lag, die Arme weit von sich gestreckt, auf einer Matratze, das Gesicht mir abgewand.
"Fuchs?", ich setzte mich auf und spähte zu ihm rüber. "Schläfst du?"
Fuchs drehte den Kopf und grinste mich an. Dann sprang er auf und umarmte mich so plötzlich, dass ich von meiner Matratze fiehl. "Schön dich wieder mal zu sehen", sagte Fuchs, stand auf und zog mich ebenfalls hoch.
"Freut mich ebenfalls!", sagte ich und spähte zu ihm hoch. "Hör auf zu wachsen!"
"Ich kann nichts dafür!", beschwerte Fuchs sich und fuhr sich durch die strubbeligen, schwarzen Haare, eine Bewegung, die ihn immer um Jahre jünger wirken ließ, wie ein kleiner Junge, den man bei etwas Verbotenen erwischt hatte. "Es wächst einfach alles!"
Ich lachte und fing an in meiner Tasche nach meinem Kamm zu suchen.
"Arbeitest du am Markt?", fragte ich, als ich ihn gefunden hatte, und versuchte verzweifelt die Knoten aus meinen Haaren zu kriegen.

Fuchs:
"Nein, du weißt doch, ich habe mit dem Markt nichts am Hut." Ich seufzte. "Aber was ist mit dir? Solltest du nicht auf dem Markt sein?" Sie grinste. "Nein, ich habe heute schon gearbeitet."
Ela ließ sich zurück auf ihre Matratze fallen. Dumpf hörte ich von oben die Stimmen der Gäste.
Wir fuhren beide hoch, als die Tür aufging, doch es war nur Pablo. "Hier, heiße brühe, damit ihr hier nicht so friert." Er ging wieder nach oben, nachdem er uns die heiße Brühe in die Hand gedrückt hatte. Wir schlürften sie aus, und stellten die leeren Schüsseln auf einen Holztisch, der im Zimmer stand.
Insgesamt war der Raum gemütlich; Er wurde durch Kerzen erleuchtet, mehr als die Hälfte des Raums bedeckten Matratzen. Es gab zwei Tische, an den Wänden hingen Bilder oder waren Schränke angebracht. Wäre ich gestanden, so hätte ich mich ducken müssen, um mir nicht den Kopf anzustoßen.
Pablo hatte es unserer Organisation zur Verfügung gestellt, und wir waren überglücklich darüber.

Eye:
Als ich an einem morgen mal wieder den Marktplatz besuchte (ich war dort jeden morgen, ich beobachtete die Menschen dort) fiel es mir plötzlich wieder ein: Heute ist der 1. Juli! Heute wollen [i/]wir[i] uns doch wieder einmal treffen! Wie blöd kann ich nur sein, dass zu vergessen. Ich hatte mich doch seit Tagen schon gefreut. Zum Glück war ich direkt in der nähe. Ich beeilte mich, ich wollte sie nicht zu lange warten lassen. Jedoch ich wurde aufgehalten. Ein Mann versuchte mich, mal wieder, anzumachen. Ich versuchte ihn zu ignorieren und abzuschütteln. Warum hatte ich mich gerade heute auch so auffällig angezogen? Er redete wie verrückt auf mich ein und griff plötzlich nach mir. Zum Glück hatte ich mal kurz Judo gemacht und beherrschte noch den ein oder anderen Trick! Ich ging auf ihn zu, doch er war nicht schlau genug mitzugehen, sodass er nur noch an mir hing und ich ihn einfach loslassen musste. Ich rannte so schnell wie es ging zu Paplos Gaststube, guckte mich noch mal um und betrat sie. Plötzlich rief jemand "Eye!" und umarmte mich Freundschaftlich. Ich begriff sofort, dass es Paplo war. Er sagte: "Feder und Fuchs sind auch schon da, ich will ihnen grade etwas bringen, kommst du mit?" Ich schlug das Angebot natürlich nicht ab, warum auch? Als er ihnen die Brühe brachte lachte er mir zu, wies auf das Zimmer und ging wieder. Ich betrat das Zimmer und freute mich sehr über den Anblick.

Liquid:
Ich glitt über den Marktplatz, verzweifelt darum bemüht, nicht aufzufallen, wie es nun einmal meine Gewohnheit war. In dem Gewimmel eines Markttages in einem relativ großen Dorf war es allerdings wahnsinnig schwer, meine Gabe zu nutzen, die mit Tarnung zu tun hatte - zu viele Farben, zu viele Veränderungen in der Umgebung, zu viele Leute, die mich selbst, wenn ich unsichtbar gewesen wäre, leicht entdeckt hätten, da es unmöglich war, hier beim Durchgehen nichts anzurempeln. Auch, wenn man sichtbar war und die anderen einem ja ruhig aus dem Weg hätten gehen können. Doch das war natürlich schwierig in diesem Gedränge.
Obwohl ich nicht gut in so etwas war, schaffte ich es trotz aller Umstände - wobei die ungewohnte Hitze durchaus dazuzurechnen war -, mich heil durch das Gewimmel zu schlagen, bis ich endlich vor der Gaststube stand, die mein heutiges Ziel war. Ich wagte es, laut durchzuatmen - aber nein, das war schon zu viel verlangt, schon richtete sich ein neugieriger und aufdringlicher Ormblick auf mich.
Zum Glück war ich gut im Blicke-und-Aufmerksamkeit-der-anderen-von-mir-abschweifen-lassen, also schaffte ich es gefahrlos, bis zum Tresen vorzudringend und schweigend zu verharren, um zu warten, bis mich der Gastgeber aufnahm. Auch wenn es bei mir das Einfachste war, wie ich leben konnte - einbrechen tat ich mithilfe meiner Gabe nirgendwo. Und auch ungebeten in das Quartier eines Anderen einzutreten, gehörte dazu.
Doch Pablo kam rasch hervor, als hätte er meine Anwesenheit gespürt. Als er mich sah, stockte er jedoch, fast verwundert.
"Liquid", sagte er und musterte mich. Mir wurde bewusst, wie viele Treffen ich versäumt haben musste und wie sehr ich damit die anderen verärgert haben musste. Verlegen senkte ich den Kopf. "Pablo", erwiderte ich kleinlaut.
Doch da lag ich schon in den Armen des liebenswürdigen Mannes. "Ach, meine Güte, toll, dass du mal wieder da bist." In seiner Stimme schwang keinerlei Spott mit.
Er nahm mich mit sich hinter den Tresen und deutete auf die Tür zum Keller. "Fühl dich wie zu Hause. Drei von euch sind schon da..." Er sah mich schräg von der Seite an, als er die Namen aussprach: "Fuchs, Feder und Eye." Als erwartete er, dass sie mir nichts sagen würden, dass ich sie vergessen hatte.
Aber das war nicht so. Ich versuchte verzweifelt, meine Vorfreude zu unterdrücken, während ich langsam die Treppe in die gemütlichen Kellerräume hinabging, damit ich sie im Zaum halten konnte, wenn ich meinen alten Genossen endlich wieder Hallo sagen konnte.

Wolf:
Ich standt in auf den Feldern vor unserem Dorf und übte mich in ein paar leichten zaubern, ich lies gerade ein stein schweben als mir einfiehl das wir uns Heute am treffpunkt versammeln. Ich war wie immer voller vorfreude und schon mit den gedanken im Gasthaus. Ich murmelte ein paar wörte für einen sehr schweren Teleportations zauber und schwub wurde mir schwarz vor augen, ein paar sekunden vergingen da hörte ich das gemurmel der anderen und da sah ich schon das Hinterzimmer gleich sollte ich boden unter den Füßen spüren. Einen Meter über dem Boden verlor ich die Kontrolle über meinen zauber und fiel neben den Tisch. Mit schmerzverzärtem gesicht stand ich unter dem gelächter der anderen auf.

Eye:
"Ich wusste gar nicht, dass du so ein Gesicht machen kannst, Wolf!", lachte ich. Lachend ging ich auf ihn zu, half ihm hoch und begrüßte ihn mal richtig. Die anderen kamen auch, um ihn zu begrüßen. Fehlten also nur noch Luna, Susi und Liá. Und ich hatte gedacht, ich wäre zu spät! Naja, vielleicht hatten sie es einfach vergessen und mussten sich beeilen, hier hinzukommen, kann ja mal passieren. Während ich so vor mich hin grübelte, wurde ich plötzlich furchtbar müde! Ich legte mich hin und kurz darauf war ich auch schon eingeschlafen. Ich schlief sehr unruhig. Ich träumte komische Dinge. Leider erinnere ich mich nur noch an Fetzen. Als ich im Traum zu unserem treffen ging, war die Gaststube weg! Im Traum wurde ich panisch und begann alles abzusuchen. Doch ich fand nur Luna, sie sagte mir, dass sie alle umgebracht hat udn ich die nächste sei... weiter weiß ich nicht mehr, vielleicht bin ich dann auch schon auf gewacht. Jedenfalls, als ich aufwachte, lagen neben mir die anderen, sich laut unterhaltend. Ich hoffte, dass mein Traum keine Wirklichkeit annehmen würde!

Wolf:
Ich putzete mir den Dreck von meiner Robe und sagte:" Hallo Eye ! Ich bekomm es einfach nicht hin auf dem Boden zu erscheinen. ICh fall immer aus dem nichts. Naja gut das ich nicht wie letzte woche vor einer wache aufgetaucht bin."
Ich ging zu meinem Platz und fragte:"Wer fehlt noch?"

Eye:
Ich grinste blöd. "Es fehlen noch Luna, Susi und Liá. Ich kanns kaum erwarten!" Wolf nickte Gedankenverloren. Ich grinste mal wieder (was ich immer tat) und stellte mich vor den Kamin...
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BeitragThema: Re: Erstes Rollenspiel   Sa Okt 18, 2008 9:29 am

Wolf:
Im kamin loderte eine schwache flamme.
Eye grinste mich an und sagte:" Zeig mal was magisches!" Ich nickte und murmelte etwas, es windete im zimmer und schwupp war die flamme aus. Ich ging zum Kamin, dort murmelte ich ein wiederholtes mal ein paar wörter und schon entflammte ein schönes loderndes Feuer.

Eye:
Wow sagte ich, ironisch. Ich ärgerte Leute gern, eigentlich fand ich es sehr erstaunlich, zeigte es jedoch nicht. Wolf kannte mich und wusste, dass ich dies nicht wirklich ironisch meinte und verbeugte sich grinsend. Schade, dass ich ihn nicht mehr so gut ärgern konnte! Ich musste mir was anderes einfallen lassen. Ich fragte ihn neugierig:"Kannst du andere auch verwandeln? Wie z.B. mich in einen Hund?"

Wolf:
Ich antwortete:" ja eigentlich schon aber zurück verwandeln kann ich dich dann nichtmehr.Aber ein Tier herbei zaubern kann ich." Ich murmelte ein wort und schon erschien ein Wolf neben mir. Eye wirkte erschreckt als der Wolf auf sie zu trabte "Er tut dir nichts, er gehorcht mir aufs wort" fügte ich hinzu.

Eye:
Ich fuhr zusammen. Das wollte ich echt nicht bezwecken! ich wollte ein Hund werden und ihn ansabbern! Aber es ging ja leider nicht. Ich ging auf den Wolf zu und streichelte ihn. Er sah echt süß aus! Ich fragte Wolf:"Wo kommt der denn dann her? Aus dem nichts?"

Wolf:
Ich antwortete:" Das ist schwierig zu erklären. Das ist mein vertrauter er ist ein sozusagen Toter wolf ich rufe ihn aus der anderswelt. Jeder Magier der seinen Eid schwört dem erscheint ein vertrauter. Ich kann aber noch andere tiere herbei zaubern." Protzte ich

Eye:
"Aha", antworte ich, "also, dann zauber mir doch mal einen richtigen Hund!" "Wenn du meinst", sagt Wolf und fängt an zu murmeln. Neben ihm erscheint auch schon einer. Ich rufe: "Ist der süüß!" Und laufe aif ihn zu. Doch er fängt an zu bellen! Doch ganz plötzlich hört er auch schon wieder auf. Ich gucke verstört zu Wolf, und sehe, wie er den Hund fixiert. Ach ja, sie hören ja auf ihn! Ich gucke wieder auf den Hund, der plötzlich wieder weg ist! "Was soll das?", frage ich. Wolf lächelt mich an: "Das war der aggressiveste Hund. Ich konnte ihn nicht mehr richtig ´kontrolieren´!" Ich nicke. Naja, selbst der größte Zauberer hat noch Schwierigkeiten, nícht wahr?

Engel:
Liá saß zu Hause und schaute auf die Uhr. Oh nein! Wie konnte sie es nur vergessen, heute findet das Treffen statt, und zwar vor 10 Minuten! Schnell zog ich meine Sandalen an und lief hinaus. Als ich vor Pablo's Gasthaus stand schaute ich auf die Uhr. Ich war 15 Minuten zu spät. Dann ging ich rein...

Eye:
"Hii Liá!!!", ich freute mich sie zu sehen, ich dachte sie würde gar nicht mehr kommen, "Endlich! Jetzt fehlen nur noch Luna und Susi!"

Luiquid:
Ich beobachtete im Stillen die anderen, wie sie miteinander redeten, während sie auf die fehlenden Mitglieder unserer Versammlung warteten. Ich saß in der Hocke auf dem Boden, vertieft in ein Spiel aus miteinander verflochtenen Halmen, die es galt, ohne sie zu zerreißen auseinanderzuziehen. Sie waren sehr kompliziert verwoben und man brauchte viel Geschick und Fingerspitzengefühl, um den Knoten zu lösen. Es förderte die Konzentration, sich mit diesem Spiel zu beschäftigen.
Ich nickte der jungen Frau Lía zu, die sich gerade uns angeschlossen hatte und ein Gespräch mit Eye anfing. Meine Konzentration ließ nach, und schon war ich dem Ziel - dem Entknoten der verflochtenen Halme - etwas entglitten. Also konzentrierte ich mich jetzt stark auf das Spiel, und schon lagen die drei verschiedenen Halme einzeln in meinen Händen. Ich nickte zufrieden. Doch nun waren alle meine verflochtenen Halme verbraucht. Ich musste irgendwann noch einmal zurück zu diesem Mann im Dorf Hrain*, der ein Meister der utnerschiedlichsten Halm-Spiel-Flechtmöglichkeiten war. Falls sie bis dahin noch erlaubt von Estîlon waren, und nicht schon längst verboten, weil sie den grausamen König in irgendeiner Weise schädlich sein könnten. So wie alles in dieser Zeit.
Aber zum Glück gab es ja uns noch. Aber wer wusste schon, wie lange noch?

Fuchs:
"Lass das Murthag, du weißt, ich habe eine Wolfsallergie," neckte ich ihn, und mit ein paar Handbewegungen war der Wolf weg. Eye und Ela kicherten, Murthag jedoch schaute entsetzt. "Na gut, na gut," murmelte ich, und der Wolf erschien wieder.
Der Kamin spendete Wärme, und ich schlief ein.
Mitten in der Nacht wurde ich wach und konnte bis zum Morgengrauen nicht mehr einschlafen.
Ela wachte als Zweite auf, gefolgt von Murthag, während Eye noch schlief.
Marcan, der auch gestern Abend schon geschlafen hatte, erwachte als Letzter, und stellte fest, das Murthag schon gekommen war. Kurze Zeit später war er weg. Ein Schock fuhr durch unsere Glieder, als er direkt in unserer Mitte erschien und schelmisch grinste.

Pablo brachte uns gegen zehn Uhr das Frühstück runter und verschwand ebenso schnell. Murthag machte sich einen Spaß daraus, die Matratze, die ich in ein Himmelbett verwandelte, wieder in eine Matratze zu verwandeln. Er und ich verschönerten den Raum ein wenig, legten Teppiche aus, hängten sich bewegende Bilder an die Wand. Die Mädchen kommentierten das Geschehen begeistert.
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BeitragThema: Re: Erstes Rollenspiel   Sa Okt 18, 2008 9:34 am

Feder:
Schon lange nicht mehr hatte ich mich so wohl gefühlt wie jetzt, in diesem Augenblick, als wir uns faul auf den Matratzen ausgestreckt hatten und ich endlich mal wieder Zeit hatte, alle meine Freunde Ruhe zu beobachten, wie sie lachten oder sich bewegten. So viele waren schon lange nicht mehr gekommen, beim Frühjahrstreffen waren wir nur zu dritt gewesen und im letzten Herbst hatten wir uns wegen dem Hochwasser alle um einige Tage verpasst. Selbst Liquid, den ich schon seit fast einem Jahr nicht mehr gesehen hatte, war erschienen und saß nun, in ein Flechtspiel vertieft, auf dem Boden, während Wolf der aus irgendeinem Grund noch schöner gewordenen Eye seine Künste vorführte und Fuchs der gerade erschienenen Engel etwas aus seiner Tasche zeigte. Vielleicht kam der Rest ja morgen oder übermorgen, der Markt dauerte schließlich fünf Tage und mindestens so lange würden wir alle hier bleiben. Und für mich war der Markt eine gute Gelegenheit meinen etwas zu leicht gewordenen Geldbeutel mal wieder aufzufüllen, mir ein neues Seil zu kaufen und mich einfach mal ein bisschen umzuhören.
"Leute?" Fuchs war aufgestanden und versuchte uns nun alle auf einmal anzusehen. "Ich denke nicht, dass heute noch jemand kommt, also fangen wir vielleicht schon mal an, ja?"
Liquid legte sein Spiel beiseite, Wolf ließ seinen Wolf verschwinden, Eye zog Engel auf den Platz neben sich und ich rutschte noch ein wenig mehr in die Mitte, so dass wir schließlich in einem Kreis saßen.
"Also." Fuchs war nicht wirklich unser 'Vorstand', aber ihm war dieser Zusammenschluss kleiner Wiederstandskämpfer zu verdanken, also war er bei unseren Versammlungen auch meistens die treibende Kraft. "Wer fängt an?"
"Darf ich?", fragte ich und hob aus Gewohnheit die Hand, wie ich es mal in der Schule gelernt hatte. "Ich war in den letzten Monaten viel im Westen unterwegs, in den Grafschaften an den Ufern der Lora* und den Grenzgebieten zu den Küstenstreifen. Ich war auch mal zwei Tage in Warandu**. Dort ist es wirklich kaum noch auszuhalten. Das ganze Gebiet ist verseucht mit dem Atem des Schwarzen*** und man stolpert ständig über einen Orm oder einen Wachturm. Die Händlergilden sind jetzt nahezu erstickt, der Hafen vollkommen unter königlicher Hand. Außerdem wird eine neue Werft gebaut, ich fürchte für Kriegsschiffe, aber ich hab nichts eindeutiges herausgefunden, dazu war die Zeit zu knapp. Ich musste ziemlich schnell wieder verschwinden, weil die Gefahr zu groß war, entdeckt zu werden. Ich empfehle es euch, in nächster Zeit das Gebiet zu meiden, solange die Lage noch so angespannt ist." Einige nickten. "In der Grafschaft Lorandan wird von einem Aufstand gemunkelt, aber ich weiß aus sicherer Quelle, dass es nicht dazu kommen wird. Die Gerüchte werden von den Orms verbreitet, damit der Schwarze endlich einen Grund hat, den Grafen von Lorandan zu beseitigen. Ihr wisst ja, die Streitereien um die Fischgründe letztes Jahr. Der Herbstmarkt in Lorandan fällt dieses Jahr auch aus, genau aus diesem Grund. Noch ist die Gegend allerdings ungefährlich, nur die Straßenüberfälle haben sich gehäuft und es wird wieder vermehrt gewildert. Die Preise für Fisch sind nochmal um ein gutes Stück gestiegen, Milch ist in der ganzen Region um die Lora billiger geworden. Sonst ist mir eigentlich nichts weiter aufgefallen."
Fuch nickte. "Danke schön. Wer will jetzt?"

Liquid:
Ich erhob mich, denn ich hatte wirklich etwas Wichtiges zu berichten. Fuchs nickte mir zu, und zögerlich begann ich zu erzählen - ich hatte schon lange nicht mehr vor einer so großen Menge gesprochen, dabei war sie gar nicht so groß.
"Die Situation im Gayrna-Wald ist nicht sehr gut", fing ich sofort mit dem Wichtigsten an. "Der Schwarze hat nach wie vor im Sinn, ihn vollständig zu roden. Die Orms rotten sich bereits dort zusammen, einige Bäume sind schon aus reinem Übermut gefallen. Doch der Vater Aller Bäume steht noch, mitten im Herz des Waldes. Fragt sich nur, wie lange noch."
Alle blickten trauernd auf dem Boden. Der Vater Aller Bäume war ein ururalter Baum, der mitten im Gayrna-Wald seit Jahrtausenden vor sich hin wucherte. Er war ein Urzeitbaum, dessen Art längst ausgestorben war in Âsrurna - fast jedenfalls. Der Vater Aller Bäume war der letzte seiner Art und war für alle Bewohner Âsrurnas ein großes Zeichen der Hoffnung. Es hieß, ein Blatt dieses Baumes brachte vollständige und sofortige Genesung von jeglicher Krankheit und Schwäche, und man sagte auch, dass ohne ihn der Wald in Sekundenschnelle komplett aussterben würde - wenn nicht alle Bäume in ganz Âsrurna. Ob das so genau stimmte, wussten wir natürlich nicht. Aber zugegeben: herausfinden wollte es genau so keiner.
Anscheinend bis auf Estîlon.
In vielen Gesichtern war jetzt Zorn zu sehen. Ich hörte Eye wütend flüstern: "Das wird nicht geschehen. Er wird ihn nicht töten. Niemals!"
Fuchs nickte daraufhin entschlossen. "Wir müssen das mit aller Kraft verhindern, denn der Vater Aller Bäume darf nicht sterben, sonst ist auch die letzte Hoffnung Âsrurnas verloren. Wer noch daran zweifelt, sollte gehen."
Natürlich ging keiner. Ich hatte unsere nächste Mission vorgetragen und überall blickte Entschlossenheit aus dem Kreis, die den Zorn und die Trauer überdeckten. Wir würden tatsächlich wieder gemeinsam aufbrechen und etwas unternehmen. Wie lange hatte ich darauf gewartet. Unmerklich entspannte ich mich und war voller Vorfreude auf die Reise - auch wenn ich nicht wusste, wie sie ausgehen würde. Mir war aber klar, wie es ausgehen konnte.

Murtagh:
Im raum herschte stille, ich blickte in die gesichter der anderen spiegelte sich zorn und hass.Nach endloßen sekunden des schweigens durchbrach ich die stille:"Da müssen sie erstmal an mir vorbei!" In diesen worten lag der ganze hass der sich in denn letzten jahren angesammelt hatte. Jetzt herrschte wieder stille, niemand wagte es etwas zu sagen.

Fuchs:
Ich blickte Liquid an. "Wie ihr gehört hat, wartet unser nächster Auftrag. Wir werden morgen Vormittag aufbrechen, um gegen Dämmerung bei Arx* zu sein. Entweder wir kämpfen und sterben als Helden, oder wir leben mit der Gewissheit, nichts getan zu haben." Ich ließ den anderen zeit, alles zu übedenken, und fuhr dann fort: "Wer sich nicht traut, soll nun bitte aufstehen.

Murtagh:
Ich simmte Fuchs zu:"Ich werde kämpfen."
danach herschte stille. Eye gab zu bedenken:" Wir sind eindeutig in der unterzahl." Darauf grinste ich und antwortete:"Vielleicht nicht.Ich könnte ein wolfrudel herbeizaubern, das täte uns schonmal helfen."

Feder:
"Nunja, wir sind ja nicht vollkommen alleine", warf ich ein. "Weiß denn sonst niemand davon, Liquid? Woher hast du deine Information?"
"Aus erster Hand, sozusagen. Ich war direkt dort. Aber die umliegenden Dörfer und Städte wissen natürlich davon." Liquids Hände spielten wieder gedankenverloren mit den ineinander verflochtenen Halmen. "Ich denke aber nicht, dass wir auf Hilfe hoffen können. Die Bewohner sind wütend, aber sie haben auch Angst."
Ich nickte. "Ich weiß, dass das dumm klingt, aber vielleicht sollten wir alle mal eine Nacht darüber schlafen und morgen nochmal darüber reden. Ich persönlich kann immer besser denken, wenn ich gehe."
"Du willst hier ohne einen Plan weg?", fragte Engel erstaunt.
"Andere Vorschläge?", gab ich bitter zurück. Zum einen freute ich mich darauf, mit meinen Gefährten einem Auftrag zu folgen, zum anderen schien mir die Situaion mehr als ausweglos.

Fuchs:
In der Nacht lag ich wach und überdachte die Mission. Es war gefährlich, und auch die Menschen aus den benachbarten Dörfern konnten nicht helfen. Außerdem würde der Kampf einige Opfer bringen. So wie ich den Schwarzen kannte, hatte er Orms in mindestens hundert Fuß Entfernung um den Vater aller Bäume positionieren würde. Ich drehte mich um und beobachtete Eye. Wolf. Feder. Liquid. Liá. ich dachte daran, was passieren könnte. Opfer. das Wort ging mir durch den Kopf. Warum gerade dieses Wort? Opfer: Es hörte sich wehrlos, fast schon erniedrigend an.

Die Sonne ging auf, und ich hörte Schritte. Sofort war ich hellwach: das waren nicht Pablos Schritte! es waren viele, gleichmäßige Schritte, und ich sprang auf. "Aufwachen! Schnell! Die Orms sind gekommen!" Sofort waren alle hellwach. Ich verriegelte die Tür und sprengte nach kurzem überlegen den Kamin, sodass ein etwa ein Meter breiter Schacht nach oben führte. "Hier lang! Schnell!"
Doch es war zu spät, die Orms hatten die Tür aufgebrochen. neben ihnen stand ängstlich der Küchenjunge. Er blickte mich flehend an, als wolle er sich entschuldigen. Ich erwiderte seinen Blick nicht und begab mich zum kämpfen. Wolf lähmte wütend die erste Reihe von Orms. Eye beschoss die Orms mit Pfeilen. Mitten ins Herz. Ihr machte es Spaß. Feder kämpfte mit Messer und Geschick. Liquid nahm sich einen Dolch und stach die Orms von hinten nieder. Engel hypnotisierte die Orms, sodass sie schwummerig in der Gegend herumtaumelten und hieb dann mit ihrem Schwert nach. Und ich spannte ein Schutzschild um mich und meine Gefährten und erstach die Orms mit meinem Schwert oder zwang sie durch Magie zu Boden.
Es waren viele Orms, etwa dreißig Stück, doch sie verschwanden reihenweise.* Plötzlich schrie jemand. Es war Eye, und ein Orm holte gerade mit seiner Axt aus.

Engel:
"Eye!" schrie ich und rannte zu ihr. Ich schaute den Orm genau in die Augen und flüsterte etwas vor mich hin. Sofort ließ er die Axt zurückfallen und fiel in den Schlaf. Ich erstach den Orm noch mit meinem Schwert in die Leber, dass würde ihn zwar nicht töten, jedoch große Schmerzen verursachen und ihn eine lange Zeit aufhalten. Eye, etwas erleichtert, beschoss die Orms nun weiter. Diesmal in die Augen. Das löste riesige Schmerzen bei den Orms aus. Ein weiterer großer Vorteil war, dass die Orms nicht mehr sehen konnten. Also hypnosierte ich 3 weitere Orms und rief sie zu mir. Um alle Orms zu hypnosieren, fehlte mir die Kraft und die Konzentration.
Einen dieser Orms erstach
Liqiud mit seinem Dolch, den anderen erstach Feder mit seinem Messer und Fuchs hatte das Vergnügen mit dem letzten Orm.


Eye:
Puuh, das war noch mal knapp. Ich war dankbar, dass Engel mich gerettet hatte, konnte es jedoch im Kampf schlecht zeigen, weil ich anderseitig beschäftigt war. Ich hatte schon mehrere Orms getötet. Ich wusste gar nicht mehr, was das für ein schönes Gefühl war...
Ich erschrak ein wenig bei dem Gedanken, war ich so brutal, dass es mir sogar Spaß machte? Aber ich tat es ja nur für die Gerechtigkeit...
Ich konzentrierte mich wieder mehr auf den Kampf und merkte, wie es immer weniger Orms wurden. Gleich war der letzte auch schon umgelegt...
Als Feder ihn erstach sprach Fuchs: "Jetzt aber schnell, ich wette, das waren nicht die letzten." Einer nach dem anderen krochen wir in den Gang, den Fuchs gesprengt hatte. Ich als letzte und ich konnte gerade noch hören wie auch schon die nächsten Orms kamen. ich hoffte sie hatten mich nicht mehr gesehen.

Fuchs:
Es hätte nicht besser laufen können; es waren keine Orms mehr in Sicht, und das Pflaster war bedeckt von Menschen, sodass wir einfach nur hindurch spazieren mussten.
Auch an dem Nordtor der Stadt befand sich nur ein Orm, den wir mit Leichtigkeit überwältigen konnten. Eye schoss ihm zwei Pfeile in die Augen und Ela tötete ihn mit ihrem Messer. Im Wald atmete ich erst einmal die frische Luft und den Duft der Beeren und Kräuter ein. ich fühlte mich wohl.
Kein Orm kreuzte in den nächsten Stunden über unseren Weg. Wir sahen uns oft um, doch kein Orm war in Sicht. Es war irgendetwas faul, das spürte ich.
Oder war es einfach nur ungewohnt, statt weg zu rennen gemütlich durch den Wald zu spazieren?
Trotzdem blieben wir vorsichtig, betraten grundsätzlich keine Lichtungen und machten keine zu lauten Geräusche. man konnte die Blätter rauschen hören, die Vögel zwitschern - es war herrlich.
"Ich habe Hunger!", beschwerte sich Murtagh. Auch mir knurrte der Magen, und wir beschlossen, Rast zu halten. Ich besorgte uns ein paar essbare Beeren und Kräuter und legte mich dann auf den Waldboden, um hoch zu den Baumkronen zu sehen. Nach einer halben Stunde wanderten wir weiter.
Gegen Abend kamen wir bei Arx Hütte an und verschnauften.
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BeitragThema: Re: Erstes Rollenspiel   Di Okt 28, 2008 8:40 pm

Liquid:
Es war schon verrückt, wie sehr sich die Situation so plötzlich nur wegen eines kleinen Küchenjungen verändert hatte. Wir waren nun entdeckt. Man wusste nun von uns... Wir würden uns nie wieder so entspannt treffen können wie sonst.
Aber dennoch war nicht alles vorbei, und das wussten unsere kampferprobten Herzen nur zu gut. Deswegen war die Besprechung, die wir in Arx' Hütte, in der er uns trotz unserer großen Anzahl freundlich beherbergte, führten, voller Vorfreude auf den weiteren Weg und nicht voller Trauer über die kürzlich erlebten Ereignisse.
"Immerhin, wir haben niemanden verloren", stellte Fuchs fest. "Das können wir als großen Vorteil nehmen. Und wir sind ungeschoren davongekommen, fürs Erste zumindest. Wir hätten nichts Besseres für einen Verrat hoffen können." Diese optimistische Verkündung machte es uns allen etwas leichter ums Herz, denn wir wussten, dass er Recht hatte.
"Und wir werden die Mission um den Vater Aller Bäume nun getrost durchführen?", fragte Eye in die Runde.
Fuchs nickte. "Selbstverständlich. Es ist unsere Aufgabe als einzige Rebellengruppe des Landes."
"Einzige?", konnte ich nicht umhin vor mir herzuflüstern. "Wer weiß..."
Die anderen sahen mich verwundert an, doch niemand fragte nach, und somit erklärte ich auch nicht. Vielleicht war es ohnehin keinerlei Bedeutung. Vielleicht.

Engel:
Es war still. Ganz still. Niemand sprach, jeder schweigte.
Ich dachte nach. Wie wär das Leben wohl? Wie wäre es, wenn der Schwarze nicht existieren würde? Wie wäre es, wenn das Leben hier friedlich wär? Es kein Böses hier gibt...? Ich kannte die Antwort nicht. Doch eins wusste ich, meine Eltern würden noch Leben. Sie würden noch Leben...doch sie taten es nicht.

Wolf unterbrach das Schweigen "Was wollen wir als nächstes tun? Wir müssen den Vater aller Bäume retten! Und wir dürfen nicht warten..." Wolf verstummte "Sonst ist es zu spät"

Eye:
Ich hob die Hand, wie einst in der Schule. Fuchs nickte mir zu:"Ich finde, wir sollten den Wald, in dem der Vater aller Bäume lebt, bewachen. Rund um die Uhr. Es darf ihm nichts geschehen!"

Falîn:
"Es ist zu gefährlich," erwiderte ich. "Überall lauern Orms und warten nur darauf, uns in ihre Fänge zu kriegen."
"Aber wir müssen handeln!", entgegnete Eye. "Der Vater aller Bäume ist in Gefahr, und was machen wir - reden und warten!" "Eye hat Recht," murmelte Murthag. Leise und immmer lauter werdend erklang ein Getuschel.
"Wir werden ziehen müssen," sagte Feder und stand auf.

Liquid:
Ich rührte mich nicht, bevor nicht das Gemurmel sich wieder beruhigte.
Dann sagte ich mit leiser Stimme: "Es wird vielleicht die schwierigste Mission seit unserer Bestehung, aber ich denke, dass wir es wagen müssen. Wir haben sowieso nicht mehr allzu viel zu verlieren - unser Hauptquartier ist schon fort und ich wette, dass bald das ganze Imperium von uns weiß. Ich finde, da können wir gleich versuchen, den ganzen Wald Ormfrei zu machen."
Das Entsetzen, dass daraufhin folgte, war selbst mit geschlossenen Augen in der Luft zu spüren. Ich fragte mich, wieso immer ich die schwerwiegendsten Vorschläge machte. Vielleicht, weil ich einige Treffen versäumt hatte? Die Strafe war hoch genug. Ich spürte, dass sich Kopfschmerzen in meinem Hinterkopf ausbreiteten.

Eye:

Ich war geschockt. Er hatte Recht. Es würde schwer werden, doch wir mussten alles zeigen, denn wir waren sowieso schon fast ´berühmt´. Was würde geschehen, wenn alle von uns wüssten? Wenn jeder im Land unsere Vereinigung kennen würde? Würden sie uns verstoßen? Diese ganzen Fragen schwirrten mir im Kopf, bis ich dachte mein Kopf platzt. Ich wurde plötzlich müde, sehr müde.



"Eye? E-eye!?" "Hm? Was ist denn los?" Ich war schlagartig hellwach. Feder sagte: "Du bist plötzlich eingeschlafen! Ist irgendwas?" Ich meinte: "Nein, aber ich wurde plötzlich so müde, vielleicht war ich einfach so geschockt.", dann fügte ich noch mit einem kleinen lächeln hinzu, "ich fühl mich aber schon besser." Mir wurde wieder klar, was wir gerade besprochen hatten. Wieso nur hat uns dieser Taugenichts von Küchenjunge verraten? Ich spürte Wut in mir hochkommen...

Engel:
Ich sah die Wut in Eye's Gesicht, sie dachte an den Küchenjungen. "Eye" sprach ich sie an "Vielleicht hat uns auch jemand anders verraten...Es könnte doch sein, dass sie deswegen zu Pablo gekommen sind und uns nicht gefunden haben. Wir waren schließlich unten. Dann haben sie den Küchenjunge gedroht, wenn er nicht verrät, wo wir uns befinden, würde sie ihn töten. Diesen Biestern kann man alles zutrauen. Habt ihr außerdem das Gesicht des Küchenjunge gesehen? Er hatte Angst."
Eye schaute mich an. Ich merkte, dass ihre Wut nur stieg. "Alles kann sein, aber nicht alles ist so, wie man am liebsten möchte."
Dann schwiegen wir alle. Sie hatte Recht. Nicht alles ist so, wie man möchte...

Fuchs unterbrach die Stille "Wir haben nicht mehr viel Zeit, wann werden wir aufbrechen?" Liquid stand auf. "Am besten ist es, wenn wir morgen früh losziehen. Heute ist es schon zu spät. Es ist nicht gut, in der Nacht im Wald zu 'spazieren', denn wir werden lange gehen müssen."

Eye:
Also noch eine Nacht Ruhe, die musste ich genießen! Ich war ziemlich erschöpft, ich hätte zwar so in den Kampf ziehen können, aber das war immer so, egal wie erschöpft ich war.

Am nächsten morgen gings ganz früh los.

Falîn:
Es stürmte, und Blitze peitschten grell über den grauen Himmel. Regen prasselte herab, wurde jedoch von den Bäumen abgehalten.
Das Gespräch von gestern ging mir durch den Kopf. Engel hatte recht. Dieser Gedanke war mir noch nie gekommen... Aber wer wusste von uns? Pablo? Unmöglich. Mein- Mein Meister. Hatte er nicht in meiner Truhe gewühlt? Wie konnte er mir nur so in den Rücken fallen... Er hatte mein Tagebuch gelesen. Und er wusste, wo wir nun waren.
Wut stieg in mir auf.

Vogel:
Wir liefen einfach weiter. Eye und Falîn waren nicht besonders ansprechbar. Ich dachte nach:"Pablo konnte nicht sein,aber Eye hat Recht!" Das Wetter wurde immer schlimmer,als plötzlich ich aufschrie. Dahinten war so eine Gestalt, die ich nicht erkennen konnte. "Vogel,was ist los?", fragte Fuchs. Ich antworte: "Dort...i st etwas... Könnt ihr es erkennen?"


Zuletzt von Falîn am Fr Jan 02, 2009 4:15 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Deckname: Fuchs
Fähigkeiten: Heilen, Schutzschild, Schnelligkeit, kann bis zu einer halben Stunde in die Zukunft blicken
Waffe: Schwert, ein wenig Magie

BeitragThema: Re: Erstes Rollenspiel   Fr Jan 02, 2009 4:14 pm

Fuchs:
"Keine Panik." Ich drehte mich um. "Nur keine Panik. Nur ein Schattenfalter, der schläft. Gefährlich werden sie erst bei Nacht."
Ich deutete auf das Wesen. Seine Züge waren menschenähnlich, doch abstoßend. Das Gesicht war eingefallen und blass, und das Haar fiel grau in seinen Nacken. An seinen Reißzähnen klebte getrocknetes Blut. Sein Gewand war blutverschmiert.
Es schlug die Augen auf. Registrierte uns, schloss sie wieder. Hinter mir hörte ich ein erleichtertes Aufatmen. "Schattenfalter sind nur bei nacht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Tagsüber sind sie ... wie Tiere."
"Das sind Tiere," bemerkte Murthag. Er hatte recht.

Vogel:
Mir wurde trotzdem schlecht,als ich dieses Tier sah!Ich war nahe am Kotzen,während ich dachte,welche Tiere auf uns noch zukommt!Eye murmelte vor sich etwas hin,ich versuchte es zu verstehen,aber ich hörte nur schlecht.Sie sagte:"...Schwein!Er hat uns ...!Grrr!"Dachte sie an Pablo?
Mir wurde wieder schlecht,danach musste ich kotzen,weil ich kein Blut sehen kann!Dann ging mir wieder besser.Linquid plauderte mit mir,damit mir nicht wieder schlecht wird.Wo ist Eye,dachte ich,als ich umsah.Oh nein!"Eye ist weg!", schrie ich und heulte.

Eye:
Ich war schon weit vorausgerannt, ich hasste es, Leute brechend zu sehen oder zu hören. Außerdem war es total kindisch! Wegen Blut! Wir mussten viele umbringen und wenn dann da so ein Schattenfalter rumliegt, muss man brechen?
Das war irgendwie übertrieben!
Ich mochte diese Falter natürlich auch nicht und hübsch war er schon mal erst recht nicht, aber wie gesagt: Man kann auch übertreiben. Ich setzte mich auf einen abgehackten Baumstamm und wartete auf die anderen. Hoffentlich würden sie mich nicht suchen, sondern weitergehen, dann würden sie mich auch finden.

Liquid:
"Sie ist nicht fort", sagte ich ruhig. "Vogel, beruhige dich."
Verlegen wischte sie sich die Tränen aus dem Gesicht. "Wo..." Ihre Stimme versagte, sie versuchte es neu: "Woher weißt du das?"
Ich sah sie nachdenklich an, antwortete aber nicht sofort.
Ja, woher wusste ich es?
"Ich habe es gesehen", sagte ich schließlich. Das war die leichteste Antwort, die mit am wenigsten Komplikationen verbunden war.

Fuchs:
"Verdammt!", fluchte ich.
Wie konnte Eye nur so töricht sein? Doch da kam sie wieder angelaufen. Ich wollte ihr gerade eine Standpauke halten, als sie abwunk und mich ansah. Erst jetzt bemerkte ich, wie blass sie war.
"Orms," murmelte sie.

Meine Alarmglocken schlugen. "Okay Leute," ergriff ich das Wort, "Eye, du greifst von vorne an. Murthag übernimmt den Links- ich den Rechtsflügel. Liquid und Elona versuchen, von hinten anzugreifen. Alle anderen teilen sich auf und unterstützen Eye. Verstanden?" Ich sah alle an.

Vogel:
"Ja",murmelte ich."Warum können wir nicht ..",doch ich brach ab,denn Fuchs sah mich an,worauf ich rot wurde und schnell den Satz vollendete :"..weitergehen?"Eye meinte:"Ja,los kommt schon!"Ich dachte nach und fragte Eye,wo sie diesen Orms gesehen hatte.Doch sie wunk ab und sagte,ich solle still sein!Darauf war ich sauer und sah mich um!Da hörte ich hinter mir etwas rascheln und zitterte,fragte Linquid,ob sie das auch gehört hatte,doch jetzt sagte Fuchs:"Sei leis,Vogel!"



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